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22. Juni 2006, 18:30, FH Technikum Wien, Höchstättplatz 5, 1200 Wien, HS 1.05, 1. Stock

Raumakustik und Sprachverständlichkeit
Messmöglichkeiten mit dem NTI Acoustilyzer AL1
Martin DECHANT, Fa. Wien Schall GmbH
- Schallpegelmessung
- Spektralanalyse
- Nachhallzeit
- FFT Analyse
- Lautsprecherpolarität
- Laufzeitmessung
- Sprachverständlichkeit STI-PA
Methoden im Vergleich
Praxis
Nachbewertung


16. Mai 2006, 18:30, Phonogrammarchiv der Österr. Akademie der Wissenschaften, Seminarraum, Reichsratstraße 17, 1. Stock

NTI Digilyzer DL1
Ein Messgerät für nahezu alle digitalen Audiosignale
Martin DECHANT, Fa. Wien Schall GmbH
- DL1 Key Features
- Schnittstellen
- Auf einen Blick - der schnelle Konsistenztest
- Beispiele (Auflösung, hängende Bits, Channel Status und User Daten, vu-Messung, AGC - Audiolupe, Verzerrungsmessung)
- Oszilloskop
- Event Logger (Carrier-, Frame-, Audio Signal-, Channels Status- und Consistency Check events)
- Praxis


21. Februar 2006, 18:30, Phonogrammarchiv der Österr. Akademie der Wissenschaften, Seminarraum, Reichsratstraße 17, 1. Stock

Anwendung, Bedeutung und Implementation von Sounddesign in Computerspielen
Maya VINSON, Inst.f.Elektroakustik, Univ. f. Musik und darstellende Kunst
Das Ziel der Arbeit ist es, die Möglichkeiten der Soundgestaltung und der Implementation von Sounds in Computerspielen zu betrachten und mit dem prägenden Medium des Sounddesign, dem Film, zu vergleichen.
Es sollen darüberhinaus Möglichkeiten präsentiert werden, wie der Ton in Spielen durch Integration neuer Technologien realistischer gestaltet werden kann.
Ferner werden die Kategorisierung von Sounds sowie der Implementationsprozess erläutert.
Besonders spannend wird die Tongestaltung bei Computerspielen für Blinde bzw. sehbehinderte Menschen (audio games). Es muss hier eine virtuelle Welt erschaffen werden, die ausschließlich auf Elementen des Sounddesign aufbaut.


24. Jänner 2006, 18:30, Phonogrammarchiv der Österr. Akademie der Wissenschaften, Seminarraum, Reichsratstraße 17, 1. Stock

Restaurierung historischer Audiomaterialien
Historische, ethische und ästhetische Aspekte am Beispiel von Aufnahmen aus dem Phonogrammarchiv
Nadja WALLASZKOVITS, Phonogrammarchiv der Öst. Akademie der Wissenschaften
Die Restaurierung historischer Audioaufnahmen im Rahmen einer wissenschaftlichen Quellenausgabe stellt die ausführende Person laufend vor die Gewissensfrage: "Dürfen wir, was wir können?"
Der Vortrag widmet sich einerseits den Aspekten der historischen Aufnahmetechnik im Phonogrammarchiv, den Einflüssen durch Alterung, Lagerung, Abspielung und den daraus entstandenen hörbaren Artefakten, andererseits der heutigen Übertragungstechnik und den zur Verfügung stehenden digitalen Restaurierungswerkzeugen. Schließlich eröffnet sich beim Bearbeiten der jeweiligen Aufnahme die gesamte Palette der ethischen und ästhetischen Fragestellungen, um die Gratwanderung zwischen Authentizität und Zumutbarkeit für den unbedarften Hörer - in Abhängigkeit vom jeweiligen Verwendungszweck der Aufnahme (Analyse, Edition, Hörbeispiel für Vorträge oder Ausstellungen etc.) zu bewerkstelligen.
Anhand von Hörbeispielen und Analysen wird versucht, die Grundsätze der klassischen Restaurierungsethik und ihre Umsetzung auf die Audiorestaurierung darzustellen.



16. November 2005, 19:00 c.t., RP6, ORF-Funkhaus Argentinierstraße 30a, 1040 Wien

Präsentation des Vista 8 - Mischpults im RP6

Peter Weber, Studer International, Schweiz
Anlässlich der Inbetriebnahme des neu gestalteten RP6 lädt Studer Austria gemeinsam mit dem ORF zur Präsentation des neuen Regieplatzes im Funkhaus Wien. Peter Weber, Produktmanager und Entwickler von Studer International, Schweiz, gibt einen Überblick über das installierte Studer VISTA 8 Mischpult. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die speziell auf Live-Anwendungen abgestimmten Features sowie die besondere Bedienergonomie des Pultes gelegt.


20. September 2005 18:00, Phonogrammarchiv der Österr. Akademie der Wissenschaften, Seminarraum, Reichsratstraße 17, 1. Stock

Analoge und digitale Schnittstellen in der Audiotechnik

Dr. Heinrich Pichler
Teil 2 - Schnittstellen, optische und elektrische Leitungen - Anwendungen und Eigenschaften 


21. Juni 2005 18:00, FHS Höchstädtplatz, HS 3.13

Analoge und digitale Schnittstellen in der Audiotechnik

Dr. Heinrich Pichler
Teil 1 - Anwendungen und Eigenschaften der in der Audiotechnik üblichen Schnittstellen.


11. Mai 2005 18:30, Dompfarramt (Curhaus), Stephanisaal (Hochparterre), Stephansplatz 3

Die Akustik im Stephansdom – Ist eine akustische Verbesserung der Musiziersituation möglich?

Dr. Gerhard Graber (TU Graz, Inst. für Breitbandkommunikation)
Im Stephansdom zu Wien gibt es eine lange Musiziertradition mit unterschiedlichsten Ensemblegrößen und Musizierorten. Seit dem Einbau der Riegerorgel (1991) ist der Hauptmusizierort der vordere Teil des südlichen Seitenschiffs (Friedrichsschiff).
Die Erfahrung zeigt, dass aus akustischer Sicht dieser Ort einige Mängel aufweist: zum einen hören sich die Musiker gegenseitig in ungenügender Weise, zum anderen ist die diagonale Ausrichtung des Ensembles im Raum (von rechts vorne nach links hinten) für die Abstrahlung in den Dom ungünstig, da an den meisten Hörplätzen durch die Säulen ein mehr oder weniger großer Teil des Ensembles abgeschattet wird.
In einem von der Österreichischen Nationalbank finanzierten Forschungsprojekt wurde in Zusammenarbeit von Technischer Universität Graz, Joanneum Research Graz und dem Technischen Büro Rohde-Jegger Acoustics die Akustik des Stephansdoms mit dem Ziel untersucht, akustische Verbesserungsvorschläge für die Musiker am Hauptmusizierort und eine Verbesserung der Abstrahlung in den Dom auszuarbeiten. Dazu wurde zunächst in umfangreichen Messungen der akustische Istzustand des Stephansdoms erhoben. Diese Ergebnisse wurden verwendet, um die raumakustische Simulation des Istzustandes zu kalibrieren. In die Simulation wurden anschließend Verbesserungsmaßnahmen integriert und verschiedene Varianten in ihren Auswirkungen verglichen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über den Ablauf des Forschungsprojekts, geht auf die besonderen Herausforderungen ein und skizziert den Weg der Problemlösung. Es werden die Messergebnisse und die wichtigsten Ergebnisse der raumakustischen Simulation mit den unterschiedlichen Verbesserungsvarianten gezeigt. Auralisationsbeispiele mit der g-moll Fantasie von J.S. Bach (BWV 542) sind geplant.
Im Anschluss an den Vortrag ist die Möglichkeit des Besuchs des Stephansdoms gegeben, wobei Domkapellmeister Johannes Ebenbauer die für die Auralisierung verwendete Fantasie in g-moll von J.S.Bach auf der Riegerorgel life spielen wird.


12. April 2005 18:30, Phonogrammarchiv der Österr. Akademie der Wissenschaften, Seminarraum, Reichsratstraße 17, 1. Stock

NOIDESc: Deskriptoren für Lärmsignale

W.A.Deutsch
, Inst. f. Schallforschung d. Öst. Akademie d. Wissenschaften
Lärm ist unerwünschter Schall, physikalisch messbar als Schalldruck über Frequenz, Raum und Zeit. Zeit-Frequenzdarstellungen (Time Frequency Representations, TFR) von akustischen Signalen sind daher prinzipiell geeignet, eine physikalisch hinreichende Beschreibung von Schallereignissen zu geben. Das Erkennen, Bewerten und Klassifizieren von Schallereignissen setzt die (semi)automatische Segmentierung und Auswertung von TFRs voraus.
Im Laufe der letzten Jahre wurden zahlreiche Vorschläge zur Erarbeitung eines allgemein anwendbaren Deskriptor-Schemas für Audiosignale diskutiert. Die wichtigsten Ergebnisse haben Eingang gefunden in den für Multimedia – Zwecke entwickelten Standard MPEG-7 Teil 4 (Audio). Nachdem der Standard keinerlei Einschränkungen bezüglich der Signalart und –Eigenschaften auferlegt, kann er auch für Lärmsignale eingesetzt werden. Der Vortrag beschreibt die Entwicklung und Implementierung von Deskriptoren und Features zur Klassifikation von Lärmsignalen:
· Basic Instantaneous: (momentane) Wellenform und Pegel-Werte
· Basic Spectral: das Log-(Bark-, ERB-, Mel-) Frequenz-Leistungsspektrum und spektrale Flachheit (einschließlich spektrales Zentroid) und spektrale Ausdehnung
· Signal Parameter: Grundfrequenz quasiperiodischer Signale und Harmonizität
· Klangfarbe temporal: Log Attack Zeit und temporales Zentroid
· Klangfarbe spektral: spezielle spektrale Features auf linearer Frequenz-Skala, einschließlich ein spektrales Zentroid sowie spezifische spektrale Features für harmonische Signalteile, einschließlich harmonisches spektrales Zentroid, spektrale Abweichung, Ausdehnung und Variation
· Spektrale Basis-Repräsentationen: Features, die zur automatischen Klassifikation und Wiedererkennung dienen, wie Basisfunktionen, die die Projektion in einen niederdimensionalen Raum erlauben um Kompaktheit für die Wiedererkennung zu gewinnen.

Das Projekt wird vom bmvit im Rahmen ISB2 (Innovatives System Bahn) unterstützt.


8. März 2005 18:30, Phonogrammarchiv der Österr. Akademie der Wissenschaften, Seminarraum, Reichsratstraße 17, 1. Stock

Telekomlautsprecher im Spannungsfeld zwischen HiFi und Miniaturisierung

Dr. Susanne Windischberger, Philips Sound Solutions
Die kontinuierliche Miniaturisierung in der Elektronik ermöglicht mobile Anwendungen mit einer steigenden Anzahl von Funktionen und immer kleineren Abmessungen. Trotz extremer Rechen-leistungen der Prozessoren werden die Elemente, die die Schnittstellen zum Benutzer darstellen, bestimmend für die minimale Dimension der Geräte. Im Gegensatz zum Display, welches einen möglichst großen Teil der Oberfläche belegen soll, wird von einem akustischen Wandler erwartet, dass seine Größe und das gesamte notwendige Volumen auf ein Minimum reduziert wird und seine Form den vorhandenen Platz optimal ausnützt.
Dies steht im Widerspruch zu den steigenden Anforderungen bezüglich akustischer Qualität, Laut-stärke und der Diversifikation der Anwendungen. Die Folge ist eine kontinuierliche Annäherung an die technisch - physikalischen Grenzen aller Komponenten im dynamischen Lautsprecher und die Suche nach anderen, für die entsprechende Anwendung optimierten Wandlerprinzipien.
Als Schlüsselelement beim dynamischen Wandler stellt sich die Membran heraus. Sie soll möglichst hohe Luftvolumina bewegen können aber eine lineare Federkennlinie aufweisen. Weiters soll sie eine hohe Compliance ermöglichen jedoch keine höheren Moden produzieren. Eine Optimierung der widersprechenden Anforderungen kann nur mehr mit FE – Simulationen sinnvoll durchgeführt werden, die viele entscheidende Membran- und Prozessparameter berücksichtigen.
Mit neuen Wandlerprinzipien versucht man, anwendungsspezifische Nachteile des dynamischen Wandlers zu umgehen. Dazu gehören vor allem die notwendige Dicke, die beschränkten Form-variationen und die nicht vorhandene Skalierbarkeit. Im Fokus bei mobilen Anwendungen bleiben aber wie beim dynamischen Lautsprecher immer eine hohe Volumeneffizienz und ein minimales Gesamtvolumen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die bei PSS durchgeführten theoretischen und experimentellen Arbeiten und neue Produkte in diesem Bereich.


20. Jänner 2005, 18:30, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Hörsaal 10, 1. Stock, Singerstr. 26A

Psychoakustischer Bass und die echte Landkarte für Musik
Dr. Carl Poldy, Philips Sound Solutions
Das Thema wird anhand einiger Beispiele mit visuellen und akustischen Demonstrationen dargestellt.
Differenztöne - Der Geigenvirtuose und Komponist Giuseppe Tartini kannte diesen Effekt aus der Praxis. Er hat seinen Schülern geraten, bei Doppelgriffen, als Indiz für sauberes Intonieren, auf einen tiefen Ton zu horchen. Dieser Ton ist im Schallsignal physikalisch nicht vorhanden. Zum Beispiel, wenn man beim A-Dur-Akkord [A Cis E] mit (440 550 660 Hz) nur die zwei oberen Töne [Cis E] spielt, hört das Ohr den Differenzton A = (660 - 550) = 110Hz im Bass (2 Oktaven unter dem Kammerton a1 /440 Hz). Dabei wird diese kleine Terz zu einem vollen A-Dur-Akkord (110 550 660 Hz) ergänzt.
Mobiltelefon - Lautsprecher - Diese funktionieren erst ab etwa 400 Hz. Mit dem oben beschriebenen Mechanismus kann man den fehlenden Bass vortäuschen. Die Voraussetzungen dafür sind:
1) reine Stimmung (nicht die übliche Klavierstimmung) und
2) obertonreiche Töne.
Der Klang wird mit dem temperierten Klang bei gleicher objektiver Klangfarbe verglichen.
Sichtbare Harmonie - Es geht darum, das harmonische Geschehen in einem Musikstück nicht nur sichtbar zu machen, sondern auch übersichtlich. Dafür braucht man eine geeignete Landkarte. Wenn man darauf von Ton zu Ton schreitet, sollen die kleinsten Schritte solche Töne verbinden, die harmonisch am stärksten verwandt sind. Die Klaviertastatur erfüllt diese Bedingung nicht, da die Beziehung zwischen A und Ais eher dissonant ist.
Das Tonnetz - Auf dem Tonnetz sind [A Cis] und [A E] nächste Nachbarn. Wir werden während des Abhörens von Musikbeispielen (z.B. Mozart Klarinettenquintett, Zauberflöte, etc.) auf dem Tonnetz das harmonische Geschehen verfolgen.
Tristan-Akkord - Das Tonnetz ist grundsätzlich 2-dimensional (Y-Achse für Quinten 2:3, X-Achse für Terzen 4:5). Für manche Musikstücke braucht man eine dritte Dimension (Z-Achse für reine Septimen 4:7), z.B. Dominantseptakkord A7 in D-Dur mit G = 770 Hz. Dabei kommen die ersten drei nicht-trivialen Primzahlen 3, 5, 7 zur Geltung. Der rätselhafte Tristan-Akkord, dessen Deutung Musikwissenschaftler lange beschäftigt hat, wird schlicht als Spiegelbild (Moll) des 4 - 5 - 6 - 7 Schemas interpretiert.


14. Dezember 2004 18:30, Phonogrammarchiv der Österr. Akademie der Wissenschaften, Seminarraum, Reichsratstraße 17, 1. Stock

Aktuelle Forschungsprojekte zur Flöte am IWK


Helmut Kühnelt, (Institut f. Wr. Klangstil, Universität f. Musik u. darst. Kunst Wien)
1)Dreidimensionale Simulation der Klangerzeugung in Flöten: Die Wechselwirkung von Luftströmung des Strahls und Schallfeld im Instrument bestimmt die Klangerzeugung bei Flöten und labialen Orgelpfeifen. Mit Hilfe von dreidimensionalen Computersimulationen in realistischen Geometrien werden die strömungsakustischen Vorgänge in der Flöte nachgebildet und analysiert. Die dabei eingesetzte Lattice-Boltzmann-Methode wird vorgestellt. Das Verhalten des schwingenden Systems in Zeit- und Frequenzbereich wird ebenso betrachtet, wie die erzeugte Schallleistung und die Auswirkung kleiner Änderungen der Geometrie im Labialbereich auf den Klang.
2) Methoden zur Messung akustischer Parameter bei Flöten: Die Messung der Eingangsimpedanz stößt aufgrund physikalischer Gegebenheiten bei Flöten auf grundsätzliche Schwierigkeiten. Mögliche Messmethoden - u.a. mit dem am IWK entwickelten BIAS-System - werden vorgestellt und ihre Praxistauglichkeit als Werkzeug für die Entwicklung und zur Qualitätskontrolle im Flötenbau diskutiert.

19. Oktober 2004 18:30, Phonogrammarchiv der Österr. Akademie der Wissenschaften, Seminarraum, Reichsratstraße 17, 1. Stock

Aufbau und Auswertung von Vielkanalmessungen (Mikrofonarray) zur Lokalisation von Schallquellen

Piotr Majdak und Holger Waubke (Inst.f. Schallforschung, OeAW)
Es wird ein am Institut für Schallforschung der ÖAW entwickeltes Microfonarray-System (64 Kanäle) zur Lokalisation von Schallquellen im Raum vorgestellt. Berichtet wird über verschiedene Ansätze der Lokalisation; Beamformingverfahren und akustische Holographie. Erste Ansätze werden am Beispiel von Vorbeifahrten von Hochgeschwindigkeitszügen demonstriert.
Nähere Informationen:
Werner.Deutsch@oeaw.ac.at



21. September 2004 18:15, Phonogrammarchiv der Österr. Akademie der Wissenschaften, Seminarraum, Reichsratstraße 17, 1. Stock

1. Aufbau von Experimenten zur Wahrnehmung interauraler Laufzeitdifferenzen von Cochlea-Implantat-Trägern

Piotr Majdak (Inst.f. Schallforschung, OeAW)
Die Wahrnehmung interauraler Laufzeitdifferenzen (Interaural Time Differences, kurz ITD) beim Normalhörer zeigt Abhängigkeiten vom Schallpegel, der interauralen Pegeldifferenz, der Frequenz und der binauralen Übereinstimmung der Frequenz der Stimuli. In Experimenten zur Untersuchung der ITD-Diskriminination werden diese Parameter üblicherweise konstant gehalten und lediglich die interaurale Phase als unabhängige Variable betrachtet und variiert. Obwohl die Abhängigkeit der ITD-Wahrnehmung bei Cochlea-Implantat-Trägern (CI-Trägern) noch nicht zur Gänze erforscht ist, können die meisten Zusammenhänge aus der Literatur für Normalhörer übernommen werden. Aufgrund der großen interindividuellen Unterschiede diverser psychoakustischer Parameter (wie Stromstärke, ILD oder tonope Position der elektrischen Stimulation), wird die notwendige Konfiguration für jede Versuchsperson in psychoakustischen Experimenten einzeln ermittelt. In diesem Vortrag werden die einzelnen Vortests und deren Optimierung erläutert.

2. Temporal fine structure and onset/offset cues in ITD-based lateralization of bilateral Cochlear Implant listeners

Bernhard Laback (Inst.f. Schallforschung, OeAW)
Several studies reported generally higher lateralization thresholds upon interaural time delay (ITD) of bilateral Cochlear Implant listeners (CI) compared to normal hearing (NH) listeners. In addition, the thresholds appear to increase much more rapidly with increasing stimulus (pulse) rate than in NH listeners. Up to now, it has not directly proven that CI listeners are sensitive to ITD in the temporal fine structure and how this sensitivity relates to the sensitivity to ITD in the signal onset and offset. This study directly determined the relative importance of ITD in the temporal fine structure and in onset and offset with bilateral CI listeners, applying an lateralization task. To exclude cofounding effects of interaural level difference (ILD) in the onset/offset portions , a four-pulse stimulus was used, which allowed a strict separation between signal onset/offset and fine-structure. Conditions with ITD in the stimulus onset and/or offset only were tested to examine if the particular importance of ITD in the stimulus onset, as known from normal hearing, can also be found in CI listeners. All types of ITD were tested as a function of pulse rate, since the relative contribution of fine structure and gating delay is expected to depend on the pulse rate. Four of the five CI listeners tested up to now showed rather poor ITD sensitivity, making it impossible to discriminate between different measurement conditions. One CI listener, however, showed sensitivity to ITD in the temporal fine-structure up to 800 pulses per second, the highest rate tested. In accordance with NH listeners, the importance of the signal onset for ITD-based lateralization increases with pulse rate.
Nähere Informationen:
Werner.Deutsch@oeaw.ac.at



20. April 2004, 19:00, AKG Acoustics GmbH, Lemböckgasse 21 - 25 (U6 Siebenhirten oder über Perfektastrasse parallel zur U6)

1. Produktpräsentation der neuen C 414-Modelle: C 414B-XLS / C 414B-XLII

Richard Barnert
The NeXt Generation C 414

2. Messung und Simulation von Membranen

Dominik Biba
Durch den Einsatz bildgebender Verfahren, wie dem Laservibrometer, kann die Gültigkeit von Finite-Elemente-Berechnungen von Membranen unmittelbar überprüft werden. Speziell der Vergleich von Rechnung und Messung des mechanischen Schwingungsverhaltens im Vakuum erlaubt einen präzisen Abgleich der Materialparameter. Es werden Mess- und Rechenergebnisse des Schwingungsverhaltens dynamischer Wandler vorgestellt.

3. Professionelle Studiokopfhörer OHNE Kabel

Thomas Stubics
Im Studio- und Broadcastbereich findet man für Kopfhörer ein breites Anwendungsspektrum, da sie gegenüber Lautsprechern viele Vorteile bieten und in kritischen Situationen unersetzbar sind. Jedoch findet man hier fast ausschließlich kabelgebundene Lösungen, da bisherige Drahtlossysteme den professionellen Anforderungen, vor allem an die Klangperformance, nicht gerecht werden konnten. AKG stellt nun mit dem Hearo 999 Audiosphere II den ersten "Digital Wireless" Kopfhörer vor, der auch diesen hohen Ansprüchen, mit Schwerpunkt auf Akustikdesign, gerecht wird.
Präsentation und Demonstration

4. Anläßlich des 30. Jahrestags der Gründung der österreichischen Sektion der AES

Unter dem Motto:

"AES-Austria, die ersten 30 Jahre"

wurden alle Gründungsmitglieder eingeladen, im Rahmen eines Podiumsgesprächs ihre eigene AES-Austria - Zeit zu schildern.
Mit einem Spezialbeitrag über die AES-Convention in Wien von E. Kerschbaum.
Eine von H. Bialas angefertigtes Video über die AES 1992 (DVD, VHS)kann kostenlos bezogen werden:
e.kerschbaum@kabsi.at
Einleitende Worte und Moderation: W.A. Deutsch



23. März 2004, 18 Uhr c.t., Phonogrammarchiv der Österr. Akademie der Wissenschaften, Seminarraum, Reichsratstraße 17, 1. Stock

Das Wolftonverhalten der Geige

Lukas Hebenstreit
Einführung in die Funktionsweise und Akustik der Geige
Was ist der Wolfton
Das Wolftonverhalten der Geige unter spezieller Beachtung des Einflusses der Saiten auf das Wolftonverhalten der Geige
Messaufbau (das computerunterstützte Geigenmesssystem (VIAS) und wie es besser ginge
.
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18. November 2003,18 Uhr c.t., SiemensFORUM, Seminarraum,1030 Wien, Dietrichgasse 25

Tutorial on Noise Reduction

Christophe Beaugeant
Der Vortrag will einen Überblick über die Problematik in Zusammenhang mit geräuschkorrumpierter Sprache geben und bringt die verschiedenen Techniken im Hinblick auf diese Art der Rauschunterdrückung ein. Vier Anwendungen werden speziell behandelt und und bilden ein allgemeines Forum der Lösungen, die bereits existieren.
Zuerst werden Rauschverminderungssysteme, die auf der Signalanalyse in der Frequenzdomäne basieren, vorgestellt; gegenwärtig quasi Standard für Signalverbesserung im Bereich der Sprache. Mehr auf die Spracherkennung zugeschnittene Rauschverminderung basierend auf dem Sprach- und/oder Rauschmodell werden ebenfalls beschrieben. Lösungen durch Mikrophonaufstellung, letztendlich in Verbindung mit digitalem Signal-Prozessing, werden hauptsächlich im car-audio oder in visio-conference Systemen mit großem Erfolg eingesetzt. Zum Schluß werden noch aktive Geräuschkontrolltechniken zur Verbesserung des Lautsprechersignals in lärmendem Umfeld beschrieben.
Audiocodierung ist heute auch in vielen Geräten der Unterhaltungselektronik zu finden. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Funktionsweise, Geschichte und aktuelle Anwendungen von Audiocodierverfahren. Obwohl im klassischen Bereich der "CD-Qualität" (wie immer man sie definieren mag) schon seit sechs Jahren wenig Änderungen am Stand der Technik zu verzeichnen sind, gibt es weiterhin aktive Forschung in Teilgebieten der Audiocodierung. Ein Überblick insbesondere parametrischer Verfahren zeigt diese aktuellen Forschungsthemen auf.
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30. Oktober 2003, 18 Uhr 30, Helmut-List-Halle, Graz,Waagner-Biro-Straße 98a

Präsentation der Helmut-List-Halle


18:30-19:00 Ankunft und Begrüssung (Steirischer Herbst,Peter Oswald)
19:00-19:20 Architektur und akustische Konzeption der Helmut-List-Halle (Arch. Markus Perthaler)
19:20-19:40 Elektroakustische Anlagen und Beschallungskonzepte der Halle (rohde-jegger acoustics, DI Rohde)
20:00-21:30 Generalprobe "Lost Highway" von Olga Neuwirth
21:30-22:00 Erläuterungen zum "ambisonic"- Setup der Produktion (DI Noisternig)
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6. September 2003, 18 Uhr c.t., Technikum Wien, Wien 1200, Höchstädtplatz 5, Hörsaal 1.05

Audiocodierung: von mp3 zu parametrischer Codierung

Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg
Audiocodierung ist heute in vielen Geräten der Unterhaltungselektronik zu finden. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Funktionsweise, Geschichte und aktuelle Anwendungen von Audiocodierverfahren. Obwohl im klassischen Bereich der "CD-Qualität" (wie immer man sie definieren mag) schon seit sechs Jahren wenig Änderungen am Stand der Technik zu verzeichnen sind, gibt es weiterhin aktive Forschung in Teilgebieten der Audiocodierung. Ein Überblick insbesondere parametrischer Verfahren zeigt diese aktuellen Forschungsthemen auf.
http://www-ifmk.tu-ilmenau.de/
http://www.iis.fraunhofer.de/amm/techinf/layer3/index.html enthält einen Überblick über die Entwicklung der Audiocodier - Verfahren
Nähere Informationen


8. April 2003 18:30 c.t., AKG Acoustics, Wien 1230, Lemböckgasse 21-25

Der sichtbare Klangunterschied von Mikrophonen

Dr. Richard Barnert
Oft kommt es vor, daß sich ein Tonmeister für eine Anwendung zwischen zwei Mikrophonen entscheiden muß, die beinahe identische technische Spezifikationen aufweisen und daher ähnlich klingen sollten. Und trotzdem kann es passieren, daß sich die beiden Kandidaten sehr unterschiedlich verhalten, sobald sie zur Anwendung gelangen. Doch wie ist das möglich? Diese Frage stellt sich natürlich und es wird offensichtlich, daß die üblicherweise publizierten Spezifikationen das tatsächliche Verhalten des Mikrophons nicht hundertprozentig beschreiben können. Es muß also noch weitere "versteckte" Eigenschaften geben, die zur Klangbeschreibung wichtig und notwendig sind. Aber wie können diese unsichtbaren Eigenschaften von Mikrophonen sichtbar gemacht werden?

Das drahtlose Mikrofonsystem AKG WMS 4000

Mario Siokola
Beim WMS 4000 handelt es sich um das neueste drahtlose Mehrkanal-Mikrofonsystem von AKG, wobei die Betonung auf "System" liegt. In der Tat handelt es sich um mehr als 14 modulare Systemkomponenten, die, je nach Ausbaustufe, eine Fülle von neuartigen Features für professionelle Anwender drahtloser Mikrofonsysteme bieten. So beinhaltet das WMS4000 unter anderem eine hochgenaue Restspielzeitanzeige, digitalen Pilotton, Ethernet - Schnittstelle, nachprogrammierbares Frequenzmanagement, ein anpassungsfähiges Antennensystem und PC-Steuerung.


11. März 2003 18 Uhr ct, Technikum Wien, Wien 1200, Höchstädtplatz 5, Hörsaal 1.05

Das Fernsehen - Von den Anfängen bis 1945

DI Dr. Heinrich Pichler

· Bilddarstellung: Scanningverfahren: Mechanisch, Elektronisch; Wiedergabeprinzipien
· Bildaufnahmeverfahren, Bildwiedergabeverfahren
· Nipkow Scheibe, Zwischenfilmverfahren, Elektronische Bildwandler
· Gerätetechnik früher Fernsehgeräte, Frühe Fernsehtelefone, Gerätetechnik früher Farbfernsehgeräte


14. Jänner 2003 17 Uhr st, Österreichische Mediathek, Marchettischlössl,Gumpendorferstraße 96, 2. Stock

Führung durch das Digitalarchiv der Österreichischen Mediathek

Dr. Rainer Hubert

Start im Marchettischlössl (2. Stock, dann 1. Stock):
· Gesamtüberblick des Systems - die einzelnen Module (Datenbank, Massenspeicher, Digitalisierungsstationen) und ihr Zusammenspiel in einem teilweise automatisierten Workflow
· Benützung (Voxbox = lokal; Website mit Online-Katalog und akustischen Galerien) + Katalogisierung in der Webgasse:
· Medienroboter (Massenspeicher)
· Digitalisierungsstationen


10. Dezember 2002, 18:30,Phonogrammarchiv der Österr. Akademie der Wissenschaften, Reichsratstrasse 17, 1. Stock

Qualitätskontrolle bei CD-R-Rohlingen mit Focus Symbiose Brenner-Rohling

Johannes Spitzbart

Es wird eine Methode vorgestellt, mit deren Hilfe die Kompatibilität zwischen Writer und CD-R-Rohling sowie deren Einfluß auf die Restlebenszeit und/oder die Lesbarkeit der beschriebenen CD-R festgestellt werden kann. Die Basis der Qualitätskontrolle bildet ein Studer D730 CD-Player, von dem die verschiedenen Fehlersignale einem Mikrokontroller zugeführt werden, wo sie über eine geeignete Software verarbeitet und über eine serielle Schnittstelle an einen PC weitergeleitet werden. Es wurden Tests auf zwei verschiedenen Rekordern mit fünf verschiedenen CD-R Marken bei unterschiedlichen Brenngeschwindigkeiten durchgeführt, welche signifikante Unterschiede zwischen den Medien und geringere Unterschiede zwischen den Rekordern zeigten. Nur zwei der fünf Marken zeigten zufriedenstellende Ergebnisse für eine Langzeitspeicherung. Dieser Umstand zeigt auf, dass eine Evaluierung von verschiedenen CD-R-Typen für Anwendungen als Langzeitdatenspeicher von entscheidender Wichtigkeit ist.


9. Dezember 2002, 19:00,im Gottwaldsaal in der Rienößlgasse 12, 1040 Wien

Music Recording Studios in New York

Edwin Pfanzagl, Leiter der Abteilung Akustik bei den Salzburger Festspielen
Vorstellung der Avatar (vormals "Power Station"), Hit-Factory, Quad-Recording, "Electriy Lady Studios" (Jimi Hendrix) und Waterfront Recording Studios (Lenny Kravitz)


5. November 2002 18:00, Phonogrammarchiv der Österr. Akademie d. Wissenschaften, 1010 Wien, Reichratsstrasse 17

MPEG-7 Audio (ISO/IEC JTC1/SC29/WG11), eine Kurzbeschreibung

Holger Waubke, Florian Kragl und Peter Balazs (Institut für Schallforschung der ÖAW)

MPEG-7 Audio bietet 5 Technologien an: ein Audio Description Framework (einschließlich skalierbarer Sequenzen, Low-Level Deskriptoren und ein vereinheitlichtes „Silence“ Segment), Beschreibungswerkzeuge für die Klangfarbe von Musikinstrumenten, Schallerkennungs-Werkzeuge, Beschreibungswerkzeuge für Spracherkennung und Melodie-Beschreibungswerk­zeuge.


1.Februar 2000, 19.00 Uhr, Herbert von Karajan-Centrum, 1010 Wien, Kärntner Ring 4

Virtuell Hören - Musikwiedergabe im 21. Jahrhundert

Ing. Karl M. Slavik (ORF Studiotechnik T1-1)

Zielgruppe sind Musiker, Musikliebhaber und Audio-Fachleute.
Zum Inhalt: Neue Medien und Speicherverfahren werben um die Gunst des Musikliebhabers, und so mancher Musikfreund besitzt seine Sammlung mittlerweile in mehrfacher Ausfertigung. MiniDisc,Compact Disc, DVD, SACD oder gleich MP3 via Internet? Stereo oder Mehrkanalton, was ist heute die beste Wahl für morgen? Anhand von Hörbeispielen und technischen Informationen erläutert Karl M. Slavik die über hundert Jahre alte Geschichte der Tonaufzeichnung und stellt gegenwärtige und zukünftige Distributionsformate im Detail vor.


11. Jänner 2000, 18:30, TU Wien, Hörsaal IX, Gußhausstraße 27- 29, 1040 Wien

Vergleich von kopfbezogenen Stereomikrofonanordnungen - Kunstkopf vs. Alternativkonzepte mit Trennkörpern

Franz Graf (Institut fuer Nachrichtentechnik und Wellenausbreitung, Technische Universitaet Graz)
In der Musik und bei der Aufzeichnung von Fahrzeuginnengeräuschen werden in den letzten Jahren vermehrt kopfbezogene Aufnahmetechniken eingesetzt. Es wurden Alternativkonzepte mit Trennkörpern entwickelt, die eine zu kopfbezogenen Aufnahmesystemen vergleichbare Wiedergabequalität ermöglichen.

Durch umfassende akustische Simulationen verschiedener Modelle, in der die Amplitudengänge aus unterschiedlichen Schalleinfallsrichtungen berechnet wurden, konnte die Wirkung verschiedener Trennkörper auf das umgebende Schallfeld eruiert werden. Aus diesen Erkenntnissen heraus wurden unterschiedliche Prototypen gefertigt. Mittels TDS-Verfahren wurden die Prototypen ebenso wie kommerziell erhältliche Kunstköpfe akustisch vermessen. In Hörversuchen wurden alle Aufnahmesysteme – Kunstköpfe und Alternativkonzepte - mit Geräuschsignalen und Musik verglichen.

Der Vortrag zeigt die Simulation der verschiedenen Trennkörper, bringt einen Vergleich von Simulationsergebnissen und akustischen Messungen und stellt abschließend die Auswertung der Hörversuche vor.


Audio Processing for Radio and TV
Vortragender: Mr. Marvin Caesar.

Mittwoch, 5. Jänner 2000
Ort: ORF-Zentrum, BAF-Schulungszentrum, Würzburggasse 30, 1136 Wien.
Zeit: 14:00 Uhr c.t.

Mr. Caesar gilt international als Kapazität auf dem Gebiet des Broadcast Audio Processings und ist Präsident von Aphex Systems/USA.

Inhalt:
Warum Audio Processing?
Technische und psychoakustische Grundlagen
Laut um jeden Preis?
Audio Processing für Radio, TV und Webcasting.
Ästhetische und kommerzielle Überlegungen.
Analoge und digitale Verfahren im Vergleich.
Demonstration des Aphex 2020 Audio Processors.

Weitere Informationen: E-Mail: Karl.Slavik@orf.at oder K.M.Slavik@gmx.net
Mobiltelefon: 0664/224 0 678


Dienstag, 14. Dezember 1999

Vortrag ( siehe auch allgemeines Paper zu FEM/BEM ):

Einsatz der Finite-Elemente-Methode bei der Berechnung von Membranformen dynamischer akustischer Wandler

Ort: TU Wien, Hörsaal IX, Gußhausstraße 27 - 29
Zeit: 18:30 Uhr

Die Methode der Finiten Elemente hat in den letzten Jahren bei der Berechnung von akustischen Problemen weite Verbreitung gefunden. Insbesondere können die miteinander in Wechselwirkung stehenden mechanischen und akustischen Eigenschaften akustischer Wandler auch bei höheren Frequenzen berechnet werden.

- Teil 1: Herr Alfred Svobodnik (NAD Numerical Analysis and Design Gmbh&Co KG) : Vorstellung der Methode der Finiten Elemente, Theoretische Grundlagen, Vorstellung der Analysemöglichkeiten (statisch-dynamisch, linear-nichtlinear, Koppelungsverfahren Randelemente – Finite Elemente)

- Teil 2: Herr Martin Opitz (AKG Acoustics GmbH): Typische Ergebnisse, die unter Einsatz der verschiedenen Analyseverfahren bei AKG erzielt wurden, Abstimmung und Vergleich der Modelle mit messtechnisch erzielten Resultaten


Datum: Dienstag, 16. 11. 1999; Zeit: 18:30 Uhr

Wavelets und Multiresolution Analysis unter dem Aspekt praktischer Nutzung bei Digital-Signal-Processing-Aufgaben

Obwohl die Wavelet-Analyse ein junges Gebiet ist, sind den Forschungsergebnissen bereits viele Veröffentlichungen gewidmet. Sie war ursprünglich, wegen der "Zoom-Fähigkeit" bei der Analyse nichtstationärer Signale, als attraktives Werkzeug bedeutsam geworden. Darüber hinaus zeichnete sich aber sukzessive ab, daß Wavelet-Transformation, (Oktav-Band-) Filterbänke, Multiresolution Analysis, etc., verschiedene Aspekte einer gemeinsamen Theorie darstellen. Dieser Erkenntnisvorgang - in den Veröffentlichungen dokumentiert - spiegelt sich für Praktiker der digitalen Signalverarbeitung, in teilweise ungewohnter Terminologie, in ungewöhnlichen Konzepten und schwierig zu folgenden Beweisen. Der Vortrag versucht einige (zum Teil überraschende) Einblicke zu geben, welche die Verbindungen zwischen den genannten Gebieten des "Digital-Signal-Processing" zeigen und für die Anwendung relativ einfach einzusetzende, nützliche Ergebnisse liefern.

Vortragender: Alfred Kraker (Siemens AG Österreich, Programm und Systementwicklung PSE, Entwicklungszentrum für Elektronik EZE)

Ort: SIEMENS AG, Gebäude C, 5. Stock, Raum Nr. 5036,
Erdberger Lände 26, 1030 Wien


Die ÖTMV veranstaltete am Montag, 15.11. 1999, 18:30, einen Vortrag über
Digitale Audio-Übertragung
(Frequenzbänder, Übertragungsverfahren, Anwendungen und Demonstration, Ausblick auf Anwendungen des WMS),
Vortragender: Hr. Stöttinger,
Ort: AKG acoustics GmbH, Lemböckgasse 21 - 25, 1230 Wien.

Die ÖTMV veranstaltete im Oktober zwei, wie wir hoffen, auch für Sie interessante Vorträge, wozu auch die Mitglieder der AES Austria herzlichst eingeladen waren:

1) Titel: "Probleme mit CDR's und Lösungsvorschläge"
Vortragende: Fa. DADC und Fa. SONY
Ort: Studio 3, ORF - Funkhaus, Wien IV, Argentinierstraße 30a
Datum: Donnerstag, 7. Okt. 1999 Zeit: 18:00

2) Titel: "AKAI DD8 Digital Dubber und Harddisk - Recorder"
Ort: Studio 4, ORF - Funkhaus, Wien IV, Argentinierstraße 30a
Datum: Donnerstag, 14. Okt. 1999
Zeit: 18:30 Uhr


Generalversammlung 1999

Dienstag, den 29. Juni 1999, 17:45 pünktlich,
findet im Hörsaal IX der Technischen Universität Wien, Gußhausstraße 23 - 27, die Generalversammlung statt.
Vorläufige Tagesordnung:

1) Eröffnung und Feststellung der Beschlußfähigkeit
2) Genehmigung des letzten Protokolls
3) Bericht des Präsidenten
4) Bericht des Kassiers
5) Bericht der Rechnungsprüfer
6) Entlastung des Vorstands
7) Allfälliges

Nach unseren Statuten sind Anträge zur Tagesordnung spätestens 2 Wochen vor der Generalversammlung beim Vorstand einzubringen.
Im Anschluß an die Generaversammlung findet ein Vortrag zur
"Qualitätssicherung bei digitalen Tonträgern" statt.
Vortragender: Hr. Bernd Haensch, SWR.

Beginn des Vortrags: 18:30.
Zur Vortragsveranstaltung sind Gäste herzlich willkommen.

AES-Austrian-Section-Meeting 19.5.1999:

1) Titel: "Tonmeisterstudium heute an der Univ. f. Musik und darst. Kunst Wien"
Vortragende: Jürg Jecklin, Axel Seidelmann, Edwin Pfanzagl (Round Table)
Datum: Mittwoch, 19. 5. 1999

2) Titel: "Surround-Sound - eine Notwendigkeit?"
Vortragende: Jürg Jecklin, Edwin Pfanzagl, Heinrich Schläfer
Datum: Donnerstag, 27. 5. 1999

Ort: Inst. f. Elektroakustik der Univ. für Musik Wien, 1040 Wien, Rienößlgasse 12, 2. Stock,
Zeit: 18:30 Uhr


AES-Austrian-Section Meeting 16.2.1999 (2/99)

"Neue Entwicklungen in Tondatenbanken und digitalen Schallarchiven"
       Digitaliserung, Speicherung, Migration, Metadaten und Access
Vortragender: Dr. Werner A. Deutsch
Österreichische Akademie der Wissenschaften

Ort: Universität Wien, Institutsgebäude Liebiggasse 5,
      Stiege links, 1. Stock
      Hörsaal des Instituts für Psychologie
18:30 pünktlich


AES-Austrian-Section Meeting 19.1.1999 (1/99)
"Tontechnik - eine interdisziplinäre Welt;
die Welt - eine interdisziplinäre Angelegenheit"
Vortragender: Dr. Gerhard Graber, Technische Universität Graz,
Inst. für Nachrichtentechnik und Wellenausbreitung 
Ort: TU Wien, Hörsaal IX, Gußhausstraße 27 - 29
Datum: Dienstag, 19. Jänner 1999 - Zeit: 18:30    
     
      
    
        
           
     
      
    
        
           
     
      
    
        
       

Das Institut fuer Wiener Klangstil (IWK) an der Universität für Musik in Wien veranstaltet gemeinsam mit der Austrian Acoustics Association (AAA) im Sommersemester 1999 einige Vortraege und Workshops in einer 
Reihe mit dem Titel:     SM@RT - science.music.art Mi. 28.4.99   15 Uhr   >3D-Studien 
an Meistergeigen<    Neue Erkenntnisse durch den Einsatz der Moiree-Topographie.    Dia-Vortrag und Diskussion.    Univ.Prof.Dr. Hermann Neugebauer.    Ort: Festsaal 
der Univ. f. Musik. Seilerstaette 26 - 1010 Wien __________________________________________________________________< /STRONG > < 
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